Die Idee für unser Gräser- und Staudenbeet war, zu zeigen, wie schön sich Stauden und Gräser miteinander kombinieren lassen. Die Gräser geben dem Beet Struktur und sorgen auch außerhalb der Blütezeiten für ein abwechslungsreiches Bild. Gleichzeitig sollte die Bepflanzung bewusst nicht zu hoch werden: Direkt hinter dem Beet liegt unsere Wildblumenwiese, die von der angrenzenden Terrasse aus weiterhin sichtbar bleiben sollte. Das Beet bildet so einen lockeren, natürlichen Rahmen, ohne den Blick zu versperren.
Bei der ersten Pflanzaktion im Herbst wurden viele Stauden und Gräser verwendet, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Mitmach-Projekts aus ihren eigenen Gärten teilen und mitbringen konnten. Ergänzt wurde die Pflanzung durch weitere Stauden und Blumenzwiebeln. Im darauffolgenden Frühjahr haben wir die Auswahl noch einmal überprüft und einige Gräser gegen besser zum sonnigen und trockenen Standort passende, heimische Arten ausgetauscht.
Bei der weiteren Gestaltung achten wir auf trockenheitsverträgliche, pflegeleichte und möglichst heimische Pflanzen. Gleichzeitig darf es auch ausgewählte nicht heimische Arten geben, wenn sie ökologisch wertvoll sind und sich nicht invasiv ausbreiten. Unterschiedliche Blütezeiten sorgen dafür, dass vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst immer wieder neue Pflanzen in Erscheinung treten und Insekten über einen möglichst langen Zeitraum Nahrung finden.
Auch im Winter bleibt das Beet bewusst stehen: Gräser, Samenstände und abgestorbene Pflanzenteile geben dem Beet Struktur und können Insekten und anderen kleinen Tieren Schutz und Überwinterungsmöglichkeiten bieten.
Welche Pflanzen in diesem Bereich wachsen und welche Eigenschaften sie mitbringen, findest du in unserer Pflanzenübersicht.
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